GameFeature hat zur Veröffentlichung dieses Tests ein sogenanntes Rezensionsmuster von den Spieleentwicklern/Publishern oder Pressefirmen als Dauerleihgabe erhalten. Wir weisen, darauf hin, dass dieses keinesfalls positive Auswirkungen auf unser Testurteil hat. Dennoch kommen wir der Kennzeichnungspflicht für Kooperationen gem. Rechtsprechung des Landgerichtes Berlin vom 24. Mai 2018 gerne nach. | unentgeldliche Werbung
Offizielle Produktbeschreibung:
In nicht allzu ferner Zukunft führt ein Versuch, die Energie des Erdkerns zu nutzen, zu einer schrecklichen Katastrophe: der Freilassung des Schlickgotts. Dieses phantastische Scheusal beginnt sogleich damit, die Erde in Schlacke und die Lebenden in untote Monster zu verwandeln. Doch das Genie hinter dem gescheiterten Experiment ersinnt einen Plan, um das Problem zu lösen: Alles, was er dafür braucht, ist ein Team kompetenter, gut ausgebildeter Söldner... unglücklicherweise sind die nur schrecklich teuer. Stattdessen beauftragt er... Die Toxic Commandos.
 
 
Steuert die Commandos, schließt euch mit Freunden zusammen und verbannt den Schlickgott und seine widernatürlichen Horden gemeinsam zurück in die Unterwelt. Wählt die Klasse, die am besten zu eurem Spielstil passt, schwingt euch hinters Steuer eures Lieblingsgefährts und rettet die Welt mit geballter Feuerkraft, Granaten, Spezialfertigkeiten und freaking Katanas.

Dieses Spiel ist für euch, wenn ihr gerne:
  • Über Buddy-Movies und überzogenen Humor lacht und euch an Achtziger-Horrorkultfilmen des legendären John Carpenter erfreut
  • Mit Freunden zusammen hungrige Monsterhorden durchlöchert
  • Einen explosiven Cocktail blutiger FPS-Action mit Endzeitstimmung spielt
  • Eure Fertigkeiten aufwertet und vor keiner Hardcore-Herausforderung zurückschreckt
  • Der Gefahr ins Gesicht lacht, um den Planeten zu retten

Go Commando!


WERTUNG

PRO
+
 tolle Koop-Action
+
 große Maps
+ viele Upgrade-Varianten
+ individuelle Charaktere
+
 für Neulinge und Profis geeignet

CONTRA
-
 schwache 08/15 Geschichte
-
 kurze Kampagne
- Missionen nach Schema F
- Grind, Grind und noch mehr Grind
-
 Solo nicht so unterhaltsam


Renés Fazit:

Wer wie ich die goldene VHS-Ära mitbekommen hat der kennt den Namen John Carpenter. Er ist nicht nur bekannt für Genrefilme wie Halloween, The Fog oder Das Ding aus einer anderen Welt, sondern auch für seine übergroßen Helden die allerlei markige Sprüche ablassen. Bei Nada, Snake Plissken oder Jack Burton angefangen, nie waren seine Helden um coole Sprüche verlegen. Und nachdem ich seit den 80ern JC-Fan bin, musste ich natürlich auch den Zombieshooter mit seinem Namen im Titel zocken. Und siehe da, das Spiel ist besser als man bei einem Genrenamen erwarten durfte. Die Missionen machen Spaß, die Action läuft flüssig ab, und auch hier bekommen wir Oneliner präsentiert die direkt einem 80er Film entsprungen sein könnten. Schade ist, dass die Story nur so dahinschwabbt, vor allem da die technischen Aspekte überzeugen können. Erwartet euch also nur nicht zu viel Tiefgang. Das wird natürlich nach dem Durchspielen auch nicht besser, vor allem wenn dann der endlose Grind beginnt, um in den schwierigeren Spielstufen bestehen zu können. Die KI-Buddies sind da nicht wirklich eine Hilfe, sondern oft auch hinderlich. Durch Crossplay findet man aber jede Menge Gleichgesinnte, um die Zombiehorden zu besiegen. Wer aber auf coole Shooter steht, wird als Mitglied des Toxic Commandos seine Freude haben.